Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt

Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften :: Master Musiktherapie

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Prof. Dr. Thomas Wosch
Prof. Dr. Thomas Wosch

Prof. Dr. Thomas Wosch, Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Professor für Musiktherapie in der Sozialen Arbeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt seit 2007; zuvor Dozent für Musiktherapie an der Hochschule Magdeburg-Stendal; davor Musiktherapeut in der Akutpsychiatrie; davor Studium der Musikwissenschaft, Psychologie, Soziologie und Musiktherapie inkl. pflegerischer Tätigkeit im Altenheim; Publikationen, Forschungsprojekte und Gastdozent zu Mikroanalysen, Musiktherapeutischer Diagnostik, Musiktherapie und Emotion, Community Music Therapy, Musik und Alter sowie empirisch fundierten eklektischen Methoden der Musiktherapie in Europa, den USA sowie Australien/Neuseeland. Er ist Redakteur von „Musik und Gesundsein“, Co-editor von Voices: A World Forum for Music Therapy, Mitbegründer von Grammophon – Mobile Musiktherapie e.V. sowie Mitglied im „Forum Musikforschung“ Würzburg. Eine seiner Hauptpublikationen ist „Microanalysis in Music Therapy“ (2007, zusammen mit T. Wigram). London: Jessica Kingsley Publishers.

„Meine besondere Vision dieses neuen Studienganges ist es, dass ähnlich wie andere etablierte Gesundheits- und Sozialberufe die Musiktherapeuten im Behinderten- und Demenzbereich zur absoluten Normalität werden vor den drei Hintergründen eines aktuell erreichten hohen wissenschaftlichen Standards des Faches, seiner Einzigartigkeit bezogen auf die ganz speziellen Wirksamkeiten und Möglichkeiten in diesen Feldern sowie des Zusammenbringens nationaler und internationaler Spitzenkompetenzen in diesem Feld zur Qualifikation der notwendigen Fachkräfte.“

Hier finden Sie weitere Informationen zu Prof. Dr. Thomas Wosch.

 
Prof. Dr. Angelika Weber
Prof. Dr. Angelika Weber

Prof. Dr. Angelika Weber, Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Ausbildung und Tätigkeit als staatlich anerkannte Erzieherin, anschließend Diplomstudium „Psychologie“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Promotion und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für psychologische Forschung in München, gleichzeitig Therapieausbildung (VT) und Approbation als Psychologische Psychotherapeutin. Seit 1998 Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt u.a. mit Schwerpunkt Entwicklungspsychologie und Verhaltensmodifikation. Derzeit Vertreterin der Hochschulen in der Bayerischen Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Publikationen u.a. "Methoden der Verhaltensänderung: Basisstrategien" (2005; zusammen mit F.-J. Schermer) und „Methoden der Verhaltensänderung: Komplexe Interventionsstrategien "(2006; zusammen mit F.-J. Schermer, A. Drinkmann und G. Jungnitsch). Stuttgart: Kohlhammer.

"Immer wenn uns die Sprache oder die kognitiven Fähigkeiten den Zugang zum anderen Menschen erschweren oder verwehren (wie bei Demenzkranken oder Menschen mit geistiger Behinderung) und uns unsere Grenzen aufzeigen, wirkt die Musik wie ein befreiender Zauber. Dieses Mittel gezielt mit Feinfühligkeit einzusetzen, gepaart mit einem fundierten Grundlagenwissen, interdisziplinärem Verstand und hoher Professionalität ist für mich die hohe Kunst der Musiktherapie.“

 
Prof. Dr. Andreas C. Lehmann
Prof. Dr. Andreas C. Lehmann

Prof. Dr. Andreas C. Lehmann, Hochschule für Musik Würzburg

ist Professor für Systematische Musikwissenschaft und Musikpsychologie an der Hochschule für Musik Würzburg. Er absolvierte Post-Doc-Studien an der Florida State University in Tallahasee, USA. Er ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie, Mitherausgeber von Musicae Scientiae und hat vielfach publiziert. Seine beiden neuesten Bücher sind Psychology for Musicians (Oxford University Press, 2007, zusammen mit Sloboda und Woody) und Musikpsychologie. Das neue Handbuch (Rowohlt, 2008, zusammen mit Bruhn und Kopiez).

„Heutzutage ist die Musiktherapie aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Besonders fruchtbar kann da die Verbindung von Musikpsychologie als akademischer Disziplin, die Grundlagenwissen und Forschungskompetenz vermittelt, und der Musiktherapie als angewandter Praxis sein.“

Weitere Mitglieder der Prüfungskommission sind seit 2017 Prof. Dr. Stine Lindhal Jacobsen und Prof. Dr. Jürgen Seifert.

 
Dr. Melanie Voigt
Dr. Melanie Voigt

Dr. Melanie Voigt, Kinderzentrum München

(Bachelor of Music in Music Education, Master of Music Education, PhD / University of Texas / USA), Tätigkeit in staatlichen Schulen in den USA als Musiklehrerin. Musiktherapieausbildung bei Gertrud Orff, seit 1984 Leiterin der Musiktherapeutischen Abteilung im Kinderzentrum München, Leiterin Qualitätsmanagement des Kinderzentrums München, Leiterin der Berufsbegleitenden Weiterbildung in Orff-Musiktherapie, berufspolitische Tätigkeit in der Ständigen Ausbildungsleiterkonferenz Musiktherapie (SAMT) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Musiktherapie. Publikationen in Englisch und Deutsch, Vorträge weltweit.

„Meine Erwartungen an den Studiengang sind folgende:

* Für die Studenten: Eine Vertiefung des Wissens um den Menschen mit
Entwicklungsstörungen oder Behinderungen, um die entwicklungsorientierte
Musiktherapie und um wissenschaftliche Methoden zur Überprüfung des therapeutischen Vorgehens, sowie die Verbindung dieses Wissens mit der Praxis.

* Für die Absolventen: die Fähigkeit nach dem Abschluss, die eigene therapeutische Arbeit gezielt zu planen, durchzuführen und selbstkritisch zu hinterfragen im Sinne einer ständigen Verbesserung.

* Für die Klienten: Therapeuten in die Praxis zu senden, die in ihrem Vorgehen die Komplexität der menschlichen Entwicklung berücksichtigen und die therapeutische Arbeit überprüfen, um eine hohe Qualität zu gewährleisten.“

 
Dr. Dorothea Muthesius
Dr. Dorothea Muthesius

Prof. Dr. Dorothea Muthesius, selbständige Musiktherapeutin, Berlin

ist Musiktherapeutin (BSMT) und Soziologin. Seit 1981 ist sie musiktherapeutisch tätig in der Psychiatrie, insbesondere Gerontopsychiatrie. Soziologische Analysen von Musikbiographien alter Menschen bildeten ihre ersten wichtigen Publikationen für die Musiktherapie ("Schade um all die Stimmen";"Musikerfahrungen im Lebenslauf - Eine Metaphorik sozialer Selbstverortung"). Sie initiierte und evaluierte Praxisprojekte für Menschen mit Demenz in der häuslichen Versorgung und führt Lehrtätigkeit an der UdK-Berlin sowie im Bereich der Altenpflege aus. Sie ist Beauftragte für den Bereich Alter der Deutschen musiktherapeutischen Gesellschaft e.V. und Vorsitzende der Werkstatt Demenz e.V.
„Altern und altern mit Demenz nimmt in unserer Gesellschaft zunehmend Raum ein. Musik wird von Alternden selbst als 'Balsam für die Seele' beschrieben; für Menschen mit Demenz gilt sie als 'Königsweg' zum Kontakt. Die Entwicklung von musiktherapeutischen Kompetenzen für Menschen mit Demenz erschließt Musiktherapeuten ein reiches und erfüllendes Arbeitsfeld und den Klienten Orientierung und Sinnerfüllung. Seit 2016 ist Dorothea Muthesius Gastprofessorin an der Universität der Künste Berlin